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Milchpreis


 
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Zartbitter



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Anmeldungsdatum: 20.06.2006
Beiträge: 4534

BeitragVerfasst am: 05.06.2008, 17:13    Titel: Milchpreis Antworten mit Zitat

Bei mir im Penny gibt es tatsächlich keine H-Milch mehr. (Die Frischtheke ist noch bestückt). Dafür hängt ein gelber Zettel da mit Laberrhabarber zu signalisierter Gesprächsbereitschaft etc.
Ich finde das richtig gut. Zumal am Anfang des Milchboykotts in Fernsehreportagen geunkt und orakelt wurde, dass die Maßnahmen nicht den Markt erreichen würden.

Ich denke, man muss schon sehr verzweifelt sein, wenn man auf sämtliche Einnahmen verzichtet und sein Qualitätsprodukt wie Gülle ausbringt.
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Kieninger: fertig
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Pikul



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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 4587

BeitragVerfasst am: 05.06.2008, 20:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag es ja kaum schreiben aber ich sehe den Umstand komplett anders
Zartbitter hat Folgendes geschrieben:
Ich denke, man muss schon sehr verzweifelt sein, wenn man auf sämtliche Einnahmen verzichtet und sein Qualitätsprodukt wie Gülle ausbringt.
Das gilt vielleicht für einen verschwindend geringen Prozentsatz von Kleinbauern, die vielleicht auch noch so dumm sind, für die Medien die Staffage zu geben. Tatsächlich werden mal wieder die Verbraucher (also vor allem ALG-II-ler und Co.) die Zeche dieser Posse zahlen. Leider sind die Gewerkschaften politisch/moralisch so am Boden zerstört, daß sie solchen Ränkespielen der Kulakenlobby nicht einmal etwas annähernd Ähnliches entgegenzusetzen hätten. Ich würde mir wünschen, der berechtigte Lohnkampf von Karlheinznormalverdiener hätte ein adäquates Echo in der Bevölkerung
Sorry
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Heilandsemma: Feddisch
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Zartbitter



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Anmeldungsdatum: 20.06.2006
Beiträge: 4534

BeitragVerfasst am: 05.06.2008, 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

Pikul hat Folgendes geschrieben:
Sorry



Pikul hat Folgendes geschrieben:
Kulakenlobby

Ich kann nicht wirklich beurteilen, ob es da vor allem um Existenzkampf geht oder darum, sich die Nase zu vergolden.
Aber wenn ich gelegentlich lese, wie z.B. Lidl und Aldi Niedrigpreise diktieren (und bestimmt nicht aus Gründen der Verbraucherfreundlichkeit), dann kann ich mir gut vorstellen, dass der Milchpreis mit den gestiegenen Kosten (Energie) nicht kostendeckend ist.
Nun kenne ich allerdings auch keinen Milchbauern, der mir gemütlich an seinen Benz gelehnt erklärt, warum er am Hungertuch nagt.

Pikul hat Folgendes geschrieben:
Ich würde mir wünschen, der berechtigte Lohnkampf von Karlheinznormalverdiener hätte ein adäquates Echo in der Bevölkerung

Ich bin mir nicht sicher, ob das Echo in der Bevölkerung ausschlaggebend ist oder vielmehr die effiziente Organisation und der Zusammenhalt unter den Bauern, der dem Lohnkampf eher abgeht. Da wo konsequent (und mit Konsequenzen!) gekämpft wurde, hat sich auch was getan (siehe Müllstreiks).
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Kieninger: fertig
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Pikul



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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 4587

BeitragVerfasst am: 05.06.2008, 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

Zartbitter hat Folgendes geschrieben:
Ich kann nicht wirklich beurteilen, ob es da vor allem um Existenzkampf geht oder darum, sich die Nase zu vergolden.
Aber wenn ich gelegentlich lese, wie z.B. Lidl und Aldi Niedrigpreise diktieren (und bestimmt nicht aus Gründen der Verbraucherfreundlichkeit), dann kann ich mir gut vorstellen, dass der Milchpreis mit den gestiegenen Kosten (Energie) nicht kostendeckend ist.
Warum leuchtet es Dir bei den Lebensmitteln ein und bei den Handwerks- bzw. Industriepreisen nicht ? Ich mag es ja kaum schreiben, aber glaubst Du, ein TV kostet in der heimischen Produktion wirklich nur ca. 100 Euro ? Das sind imo alles Kampfpreise, die sich nur halten lassen, weil ansonsten jeder 4. Haushalt in Deutschland wegbrechen würde.
Zitat:
Nun kenne ich allerdings auch keinen Milchbauern, der mir gemütlich an seinen Benz gelehnt erklärt, warum er am Hungertuch nagt.
Das kommt vielleicht daher, daß Du tatsächlich keinen Milchbauern persönlich kennst Außer denen, die Dir das TV zur Schau stellt.
Zitat:
(siehe Müllstreiks)
Leider ist nicht jede Tätigkeit so anschaulich Im allgemeinen ist ja die Meinung der Bevölkerung zZt grad nicht so auf Geldausgeben ausgerichtet Aber ist schon ok, wenn Karin (36) aus B. der Meinung ist, gern mal für Milch was dabeizulegen, dann haben's die Metallarbeiter bei ihrer nächsten Lohnrunde sicher etwas einfacher
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Heilandsemma: Feddisch
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Zartbitter



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Anmeldungsdatum: 20.06.2006
Beiträge: 4534

BeitragVerfasst am: 05.06.2008, 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Eins gleich mal sicherheitshalbe vorweg: ich bin politisch sehr naiv und von wenig Faktenwissen befleckt.

Pikul hat Folgendes geschrieben:
Ich mag es ja kaum schreiben, aber glaubst Du, ein TV kostet in der heimischen Produktion wirklich nur ca. 100 Euro ? Das sind imo alles Kampfpreise, die sich nur halten lassen, weil ansonsten jeder 4. Haushalt in Deutschland wegbrechen würde.

Ich glaube nicht, dass ein TV für 100 Euro überhaupt aus deutscher Produktion ist. An Kampfpreise glaube ich schon - auch auf Kosten angemessener Gehälter, aber produzierte die Industrie durchgehend unter Realkosten, steuerte sie geradewegs in die Insolvenz, was ja nicht für alle zutrifft.

Pikul hat Folgendes geschrieben:
Das kommt vielleicht daher, daß Du tatsächlich keinen Milchbauern persönlich kennst

Das sollte es auch heißen.

Pikul hat Folgendes geschrieben:
Aber ist schon ok, wenn Karin (36) aus B. der Meinung ist, gern mal für Milch was dabeizulegen, dann haben's die Metallarbeiter bei ihrer nächsten Lohnrunde sicher etwas einfacher

Bei solchen Formulierungen weiß ich immer nicht, ob du lediglich sarkastisch sein willst oder dein Gegenüber der kompletten Blödheit zeihst.
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Pikul



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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 4587

BeitragVerfasst am: 05.06.2008, 22:54    Titel: Antworten mit Zitat

Zartbitter hat Folgendes geschrieben:
..., aber produzierte die Industrie durchgehend unter Realkosten, steuerte sie geradewegs in die Insolvenz, was ja nicht für alle zutrifft.
Die Menge macht's Deutschland ist ein begehrter Markt, und die TV-Produktion (zB Grundig) hat sich schon lange aus dem Standort verabschiedet. Es ist so, wie es ist: Erst wandert das Kapital in die sog. Billiglohnländer, und dann stellen die Arbeiter dort fest, daß sie die Waren, die sie produzieren, eigentlich auch gern selbst hätten = Lohnerhöhungen, und wenn das mit repressiven Mitteln nicht mehr zu deckeln ist, werden auch hier die Klamotten bald teurer. Wo ist denn zB die vielgepriesene Solidarität mit den ausgebeuteten Landarbeitern zB beim Kaffee ? Wer von den Elbchaussee-Witwen (die sich ansonsten gern im TV brüsten, daß sie bei der heimischen Milch gern auch mal 10 Cents draufzahlen, wenn's denn dem deutschen Bauern zugute kommt) läuft denn in den 3.Welt-Laden und bezahlt einen fairen Preis für Kaffee ??? Wir leben seit Jahren und Jahrzehnten mit den billigen Lebensmittelpreisen auf Kosten anderer Völker, und plötzlich, weil es die Emma aus Nattersheim ist, wird uns das unangenehm ? Das ist alles imo rundherum verlogen.
Zitat:
Bei solchen Formulierungen weiß ich immer nicht, ob du lediglich sarkastisch sein willst oder dein Gegenüber der kompletten Blödheit zeihst.
Ich wollte damit deutlich machen, daß die Chose so nicht läuft: Hat jemals jemand gefragt, ob der Benzinpreis so ok ist ? Seit wann wird auf das Votum der Verbraucher Wert gelegt, wenn es um Marktpreise geht ?
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Heilandsemma: Feddisch
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Zartbitter



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Anmeldungsdatum: 20.06.2006
Beiträge: 4534

BeitragVerfasst am: 06.06.2008, 08:47    Titel: Antworten mit Zitat

Pikul hat Folgendes geschrieben:
Wo ist denn zB die vielgepriesene Solidarität mit den ausgebeuteten Landarbeitern zB beim Kaffee ?

Ich gebe zu, dass ich andersrum gedacht habe. Wenn ich schon durch Transfairprodukte für bessere Lebensbedingungen in Drittweltländern sorge, sollte ich mir das 'Zuhause' doch nur recht und billig sein.
Und dein Wilmersdorfer-Witwen-Argument zieht nicht so recht. Der Absatz der Transfairprodukte steigt. Hier ein Artikel von 2006 dazu. Es gibt einen Markt für diese Produkte; d.h. der Verbraucher beeinflusst in diesem Fall sehr wohl das Marktgeschehen, so dass seit ca. 1 halben Jahr sogar mein Penny Transfairprodukte führt. Und das ist hier ja keinesfalls Blankenese sondern einer der ärmsten Stadtteile Hamburgs. Würde sich Penny nicht sogar hier eine lohnende Nachfrage versprechen, böten sie die Sachen wohl kaum an. Und dann gilt für mich: fair - auch gegen Aufpreis - bitte auch für hiesige Produkte. Was natürlich dein Argument nicht aushebelt, dass die Klage der Bauern lauter sei als ihr Leid groß.
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Pikul



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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 4587

BeitragVerfasst am: 06.06.2008, 09:54    Titel: Antworten mit Zitat

Zartbitter hat Folgendes geschrieben:
Der Absatz der Transfairprodukte steigt.
Ja, das sind die gutsituierten Grünen, die sich meist auch Bio-Sachen in den Alnatura-Läden holen (gibt's eigentlich noch Reformhäuser ) - die kaufen ihre Milch aber sowieso nicht bei Deinem Penny. Die wachsenden Nischen, in denen sich entweder Romantiker vermehren oder eben Leute, die es sich leisten können, können doch aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Mehrheit der städtischen Verbraucher gar keine Wahl haben, sondern bei steigenden Lebenshaltungskosten irgendwie mit dem Arsch an die Wand kommen müssen
Zitat:
sogar mein Penny Transfairprodukte führt
Ich glaube, das ist Strategie, daß die Produktpalette in jedem Laden der Kette immer gleich ist Aldi wollte es ja mal bis dahin treiben, daß jeder Laden auch identisch aufgebaut ist - ich glaub, sie haben das auch größtenteils so hingekriegt

Mit den Lebensmittelpreisen treiben sie doch sowieso ein böses Spiel - mal trinken plötzlich alle Chinesen Milch, dann war die Gurken-Ernte mies, heiße Sommer sind nicht gut, kühle gehen auch nicht ....
Zitat:
Und dann gilt für mich: fair - auch gegen Aufpreis - bitte auch für hiesige Produkte.
Wie willst Du das bemessen ? Die europäische Viehwirtschaft zB ist doch ein undurchdringlicher Subventionsdschungel
_________________
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Zartbitter



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Anmeldungsdatum: 20.06.2006
Beiträge: 4534

BeitragVerfasst am: 06.06.2008, 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

Pikul hat Folgendes geschrieben:
Ja, das sind die gutsituierten Grünen, die sich meist auch Bio-Sachen in den Alnatura-Läden holen (gibt's eigentlich noch Reformhäuser ) - die kaufen ihre Milch aber sowieso nicht bei Deinem Penny.

Genau das stimmt nicht mehr. Penny hat neben einer kleinen Sparte Transfair-Produkte eine sehr breite Biopalette eingeführt. D.h. jeder Romantiker - aber auch jeder andere - kann dort günstig Biomilch bekommen und muss nicht zu Alnatura. Die Preise sind entsprechend günstiger als in den spezialisierten Läden, daher auch für Nicht-Romantiker interessant. Wenn jetzt sogar ein Billig-Discounter in großem Maßstab auf Bio und Transfair setzt, scheint sich die deutlich Nische vergrößert zu haben bzw. ihrem Nischenstatus zu entwachsen.

Pikul hat Folgendes geschrieben:
Wie willst Du das bemessen ? Die europäische Viehwirtschaft zB ist doch ein undurchdringlicher Subventionsdschungel

Das ist eine berechtigte Frage. Aber genau das hat mir an dem Milchprotest auch gefallen: es ging mal nicht um Subventionsbettelei und -gekungel sondern um eine Veränderung am Markt. Und wenn die Lebensmittelpreise den verarmten Haushalt so belasten, hat das m.E. weniger mit selbstherrlichen Preisen zu tun sondern eher damit, dass den Haushalten zu wenig Unterstützung gezahlt wird, z.B. in Form von Hartz-IV. Warum sollen die Bauern die Zeche zahlen für eine miese Sozialpolitik?
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Pikul



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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 4587

BeitragVerfasst am: 11.06.2008, 09:58    Titel: Antworten mit Zitat

SPIEGEL 24/2008 hat Folgendes geschrieben:



M I L C H P R E I S E
Zu früh gefreut?
Der Triumph deutscher Milchbauern gegen Dumping-Preise im hiesigen Einzelhandel sieht nach einem Pyrrhussieg aus. Zwar hatte der Discounter Lidl angekündigt, die Preise für Milch und Butter ab Montag dieser Woche zu erhöhen, doch noch scheint es fraglich, ob der gesamte Einzelhandel mitzieht. Das Handelsunternehmen Edeka, von dem es hieß, es wolle faire Preise zahlen, erwägt, vorerst nur den Milchpreis anzuheben, sagte eine Sprecherin. Die Bauern werden von dieser Erhöhung zudem kaum etwas spüren. Nur gut 13 Prozent der Milch verarbeiten die Molkereien zu Trinkmilch. „Bei der Menge, die wir an Lidl liefern, kommt etwa 0,3 Cent Mehrerlös dabei heraus“, so Nordmilch-Vorstand Martin Mischel. Die Lidl-Ankündigung habe auch etwas von einer „PRAktion“ gehabt, so Mischel. Der Discounter, der bei den Milchverarbeitern als grober Preisdrücker gilt, hatte mit seiner „sozialen Verantwortung der deutschen Landwirtschaft gegenüber“ geworben. Einen Tag später sprach Klaus Gehrig, Chef der Lidl-Mutter Schwarz-Gruppe, allerdings schon von zukünftigem „größeren Druck“ auf den Milchpreis. Verhandelt hatte Lidl nicht mit den Initiatoren des Streiks vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM), sondern mit dem Bauernverbandspräsidenten Gerd Sonnleitner, der durch den BDM an Einfluss unter den Bauern eingebüßt hat. Das Gespräch am Mittwoch vergangener Woche wurde als „tagelanges zähes Ringen“ verkauft. Zu Sonnleitner hat der Discounter offenbar einen Draht: Erst vor gut einem Jahr war Lidl auf der Grünen Woche Partner des Bauernverbands.

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Heilandsemma: Feddisch
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